Jason Day

Happy Birthday, Jason Day!

Es ist eine Viererbande, die das Profigolf auf Jahre mit grandiosen Wettkämpfen unterhalten dürfte. Der Mann, der in diesem Jahr die meisten Stiche gemacht hat, ist Jordan Spieth. Aber auch Jason Day gehört ganz klar dazu. Und hat in dieser Woche eine Menge zu feiern: gestern die Geburt seiner Tochter Lucy und heute seinen eigenen Geburstag! Happy 28, Jason!

Jason Days Quartett-Karte sieht ziemlich gut aus.

Jason Day hatte es schon immer eilig. Mit 13 Jahren gewann er das Australian Junior Masters, 2004 die Callaway World Junior Championship in den USA. Zwei Jahre später erklärte er sich zum Profi und mit fester Stimme, er wolle irgendwann Tiger Woods von der Spitze der Weltrangliste verdrängen. Hört, hört!

Knapp ein Jahrzehnt später, im September 2015 nach dem Sieg bei der BMW Championship, hatte er das Ziel erreicht. Nach einem grandiosen Vierteljahr: Sieg bei der Canadian Open; Sprung auf Platz 4 der Welt. Triumph bei der US PGA Championship, sein erstes Major (Rang 3). Sieg beim Barclays und schließlich ein weiterer bei der BMW Championship. Auch wenn das Vergnügen nur eine Woche dauerte, weil sich Jordan Spieth die Spitze mit dem Sieg bei der Tour Championship zurückholte, hat Day allen und sich selbst bewiesen, dass er kein Träumer war oder ist.

Nichts außer Lernen und Golf

Der 27-Jährige hält sich bei dem Thema inzwischen zurück: „Auch wenn ich es gesagt habe, hätte ich nie geglaubt, dass ich die Spitze der Weltrangliste irgendwann erreichen würde. Lasst uns nicht mehr darüber reden. Ich möchte mich darauf konzentrieren, so gut wie möglich zu spielen. Alles andere kommt von allein.“ Golf hat Day, wie er selbst sagt, gerettet. Als Jason elf Jahre alt ist, fängt er an zu trinken, nachdem sein Vater Alvin an Krebs gestorben war. Seine Mutter schickt ihn auf ein Internat, auf dem es nichts gibt außer Lernen und Golf. Jason verbeißt sich in den Sport, der ihm als einziger Ausweg erscheint. Day: „Ohne den frühen Tod meines Vaters wäre ich nicht der geworden, der ich jetzt bin.“ Heute gehört er mit einer durchschnittlichen Drivelänge von 286 Metern zu den Longhittern der Tour. Im Vergleich zu Jordan Spieth, der aktuellen Nummer 1 der Welt, hat er meistens ein oder zwei Eisen weniger in der Hand für die finalen Annäherungen. Deshalb ist „Jaydee“ auf solchen Plätzen richtig stark, die schnelle, harte Grüns haben, die präzise angespielt werden müssen. Kurse also wie in Augusta, wo Jason bereits einmal Zweiter (2011) und einmal Dritter (2013) wurde; oder bei der US Open, die er zweimal (2011; 2013) als Zweiter beendete. Sein nächster Majorsieg dürfte also nur eine Frage der Zeit sein.

Wie die anderen drei, Jordan Spieth, Rickie Fowler und Rory McIlroy, im Quartett abschneiden, lesen Sie übrigens in der aktuellen Ausgabe des GOLF MAGAZIN.

Sie wollen schwingen wie Jason Day? Dann schauen Sie sich auch dieses Video an:

Im Video: Der Schwung von Jason Day