Freuten sich über den Erfolg: Nina Hauptfleisch und Martin Birkholz.

Hauptfleisch & Birkholz, Utermarck & Noldt erfolgreich

Mit Runden von 71 und 76 Schlägen und einem Gesamtergebnis von 147 Schlägen sicherte sich Nina Hauptfleisch in ihrem Heimatclub den Titel mit fünf Schlägen Vorsprung vor Fenja Fehlauer. Fehlhauer hatte sich mit der besten Runde des Tages (75 Schläge) und insgesamt 152 Schlägen in die Medaillenränge vorgeschoben. Bronze ging an Wencke Börding, die nur einen Schlag mehr benötigte (153).
 
Bei den Herren legte Seriensieger Martin Birkholz einen Start-Ziel-Sieg hin. Mit Runden von 70 und 78 Schlägen und dem Gesamtergebnis von 148 Schlägen gewann Birkholz seinen fünften Jungsenioren-Titel in Folge. Thomas Keller erspielte sich mit 151 Schlägen die Silbermedaille vor Thomas Barth mit 152 Schlägen.
 
Den beiden Siegern gelang jeweils auch die beste Runde in ihrer Konkurrenz. Nina Hauptfleisch benötigte am ersten Turniertag 71 Schläge (-1), Martin Birkholz blieb mit seinen 70 Schlägen in der ersten von zwei Zählspielrunden zwei unter Par.

Senioren/innen: Titel für Chris Utermarck und Karlheinz Noldt
 
Bei den Senioren/-innen sind die neuen Deutschen Meister: Chris Utermarck (G&LC Berlin-Wannsee) und Karlheinz Noldt (GC auf der Wendlohe). Die Deutschen Meisterschaften wurden vom 17. bis 19. Juni im Hamburger Golf-Club Falkenstein ausgetragen wurden. Silber ging an Sabine Blecher (Stuttgarter GC Solitude) und Hans-Hubert Giesen (Stuttgarter GC Solitude), über die Bronzemedaille durften sich Sigrid Amtsberg (GC St. Leon-Rot) und Christian Domin (GC Hannover) freuen.
 
Beide Sieger legten einen souveränen Start-Ziel-Sieg hin und ließen die Konkurrenz nach drei Zählspielrunden mit deutlichem Abstand hinter sich. Chris Utermarck (224 Schläge) gewann ihre vierte Deutsche Seniorenmeisterschaft mit beeindruckenden elf Schlägen Vorsprung auf Sabine Blecher (235) und sogar 17 Schlägen auf die Drittplatzierte Dr. Sigrid Amtsberg. Noldt (222) benötigte bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft auf dem anspruchsvollen Falkensteiner Platz fünf Schläge weniger als die beiden schlaggleichen Hans-Hubert Giesen und Christian Domin (jeweils 227). Giesen belegte in der Endabrechnung Platz zwei, da er in den Runden zwei und drei weniger Schläge als Domin benötigt hatte.
 
Die beste Runde bei den Damen und des gesamten Turniers gelang Christ Utermarck mit einer 71er Par-Runde am ersten Turniertag. Bei den Herren erzielte Hans-Günther Reiter (GK Braunschweig) mit 73 Schlägen das beste Rundenergebnis.
 
Ein besonderes Kunststück gelang Michael Reich vom G&LC Berlin-Wannsee: Der Viertplatzierte in der Gesamtwertung schlug am Samstag das erste Ass seiner Karriere. An Bahn 15 lochte er den Ball mit einem Eisen sechs aus 140 Metern direkt mit dem Abschlag ein. (DGV)