Glücklich über den Ryder Cup 2018 in Frankreich: Jean Van De Velde küsst die Ryder Cup-Trophy.

Stimmen zur Vergabe des Ryder Cups 2018

Hans Joachim Nothelfer, Präsident des Deutschen Golf Verbandes (DGV): „Wir gratulieren Frankreich recht herzlich! Gerne hätten wir den Ryder Cup in Deutschland ausgetragen. Aber mit der französischen Bewerbung hatten wir einen sehr starken Konkurrenten.“
– „Mein Dank gilt in diesem Moment Bernhard Langer, Martin Kaymer, der Bewerbungsgesellschaft RC Deutschland GmbH sowie allen Partnern und Unterstützern der deutschen Bewerbung, vor allem aber unseren Mitgliedern, den deutschen Golfanlagen, und damit der gesamten Golfgemeinschaft!
– „Unsere Mitglieder haben sich in Bekennerkampagnen und mit Ryder-Cup-Turnierserien hinter das Projekt gestellt. Sie haben letzten November sogar einer Erhöhung des Jahresbeitrages zugestimmt für den Fall, dass der Ryder Cup nach Deutschland kommt. Dieses überragende Engagement ist einmalig und erfüllt mich trotz der jetzigen Entscheidung zum Ryder Cup mit großer  Zuversicht für eine weitere positive Entwicklung des Golfsports in Deutschland.
Erwin Langer (Geschäftsführer RC Deutschland): „Ich bin so lange im Geschäft und dennoch ist die Enttäuschung sehr groß. Unser Bewerbungsteam hat sich nichts vorzuwerfen, wir sind an die Grenzen des Machbaren gegangen. Ohne die ausreichende Unterstützung aus gewissen Gremien ist eben nicht alles möglich. Wenn man hört, wie hier die starke Unterstützung aus der französischen Politik herausgestellt wird, weiß man wo unsere Schwächen waren.“

Martin Kaymer: „Es ist sehr schade, dass wir den Ryder Cup 2018 nicht ausrichten werden. Wir hatten eine starke Bewerbung und konnten auf eine große Unterstützung innerhalb der deutschen Golfgemeinschaft zählen“, sagte der Ryder-Cup-Sieger.Der Weltranglistendritte zeigte sich aber als fairer Verlierer: „Ich gratuliere der französischen Bewerbung und bin mir sicher, dass die Franzosen ein hervorragender Gastgeber sein werden. Trotzdem wünsche ich mir von Herzen, eines Tages den Ryder Cup in Deutschland zu erleben – am liebsten natürlich als Spieler.“
Richard Hills (Direktor Ryder Cup Europe): „Für die Entscheidung zu Gunsten Frankreichs gibt einige gute Gründe: Le Golf National bei Paris ist ein herausragender Austragungsort. Versailles bietet eine gute Infrastruktur. Und die Unterstützung der Politik ist ganz enorm.“
George OGrady (CEO European Tour):
„Wir freuen und den Ryder Cup in dem Land mit der ältesten Nationalen Offenen Meisterschaft in Kontinental-Europa austragen zu können. Die Begeisterung für Golf in der französischen Bevölkerung ist beeindruckend.“
Norbert Löhlein (RC Deutschland Aufsichtsrat): „Gewisse Defizite haben einen schon mit einem Schuss Pessimismus anreisen lassen. Dennoch will man gewinnen  und ist enttäuscht, wenn es nicht klappt. Zeitnah werden wir uns mit den Gesellschaftern zusammen setzen und entscheiden wie wir mit dem Projekt Ryder Cup in Deutschland weiter verfahren.“

Bernhard Langer: „Ich habe mir mehr Unterstützung von den Politikern erhofft. Ich verstehe nicht, warum sie so kleinkariert denken. Sie schaden nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Wählern und unserem Land.“
Rainer Goldrian (PGA of Germany, RC Deutschland Beirat): „Wir schmeißen jetzt nicht die Flinte ins Korn. Auch für eine Bewerbung 2022 stünden wir als Partner bereit.“
Pascel Grizot (Chairman French Ryder Cup Bit):
„Wir sind stolz und glücklich. Ich denke die große Unterstützung aus der gesamten Bevölkerung und aus der Politik haben den Ausschlag gegeben.“
Chantal Grizot (Sportministerin in Frankreich):
„Ein großer Tag für das Sportland Frankreich. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden ein guter Gastgeber des Ryder Cups 2018 sein.“
Thomas Levet (Tourspieler, Mitglied French Ryder Cup Bid):
„Wir haben gekämpft und uns gegen großartige Mitbewerber durchgesetzt. Ich bin wahnsinnig stolz auf mein Land.“
Jeroen Stevens (Geschäftsführer Niederländischer Golf Verband):
„Die Enttäuschung hält sich in Grenzen, wir haben uns eh nur als Außenseiter gesehen.“
Nikolaus Peltzer
, Geschäftsführer Deutsche Golf Sport GmbH und Turnierdirektor der UniCredit Ladies German Open, sprach der deutschen Bewerbungsgesellschaft und allen Sponsoren und Partnern im Namen des gesamten Teams der UniCredit Ladies German Open presented by Audi seine Anerkennung aus: Ich weiß welche Leistung des gesamte Team der RC Deutschland erbracht hat, um eine Bewerbung von so hoher Qualität zu erstellen und wir alle bedauern im Sinne des deutschen Golfsports, dass dieses Ereignis nicht hier stattfinden wird. Gleichzeitig möchten wir aber dem Gewinner, Frankreich, zu diesem Erfolg gratulieren und ihm eine erfolgreiche Durchführung dieser Veranstaltung wünschen.
Gabriele Volz, Turnierdirektorin UniCredit meint: Wir hätten uns jetzt schon auf die Ryder Cup Woche gefreut, wenn die besten Golfprofessionals aus Europa und den USA in Rohrenfeld aufeinander getroffen wären. Leider findet dieses Golfereignis nun nicht hier in Bayern statt. Aber auch ich wünsche den Gastgebern in Frankreich einen vollen Erfolg und unvergessliche Tage.