Thomas de Maizière outete sich mit seine Aussage über den Ryder Cup in Deutschland im SPIEGEL nicht gerade als Freund des Golfsports.

Thomas de Maizière: „Der Ryder Cup ist nicht einmal eine Weltmeisterschaft“

In seiner aktuellen Ausgabe fragte der SPIEGEL den Nachfolger von Karl Theodor zu Guttenberg Thomas de Maizière (damals noch Innenminister und zuständig für Sport) nach einer Steuerbefreiung für den Ryder Cup in Deutschland:

SPIEGEL: „Bei Olympischen Spielen und der Fußball-WM gibt es in Deutschland eine Steuerbefreiung. Warum steht sie diese nicht den Golfern zu, die unbedingt den Ryder Cup in Deutschland austragen wollen?“

De Maizière
: „Bei Olympischen Spielen ist die Steuerbefreiung nun mal Teil der Bewerbungsbedingungen, und man bekommt auch die Fußball-WM nur zu diesem Preis. Der Ryder Cup ist dagegen nicht einmal eine Weltmeisterschaft. Nüchtern betrachtet handelt es sich um einen Wettbewerb zwischen Europa und den USA in einer Randsportart.“ (Quelle: SPIEGEL 5. MÄRZ 2011)