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Tour Kompakt: T.J. & D.J. nicht zu stoppen

WGC: Bridgestone Invitational

Johnson surft auf der Erfolgswelle

Dustin Johnson

Dustin Johnson schlug seine Drives beim WGC-Bridgestone Invitational im Schnitt 341 Yards (312 Meter) lang und war dabei auch noch präzise: 34 von 56 traf der Longhitter und lag damit auf Rang 4 im Feld. Gesamtergebnis: 274 Schläge (–6). (Photo/Getty Images)

Es läuft zurzeit einfach phänomenal bei Longhitter Dustin Johnson: Erst der lang ersehnte erste Major-Titel bei den U.S. Open in Oakmont vor zwei Wochen und nun auch noch der Sieg beim mit 9,5 Millionen Dollar (8,52 Millionen Euro) dotierten WGC-Bridgestone Invitational im Firestone Country Club in Akron/Ohio. 1.620.000 Millionen Dollar davon wandern in DJ’s ohnehin schon gut gefüllte Taschen und katapultieren ihn im FedEx-Cup auf Rang 1. Mit 6,591,424 Millionen erspielten Dollar (über 5,9 Millionen Euro) hat er schon Anfang Juli mehr Geld erspielt als in der ganzen Saison 2015 (5,5 Mio Dollar).

WGC-Bridgestone Invitational

Jason Day – Weltranglistenerster – erlebte in Akron einen harten Finaltag. Als geteilter Führender war Day in den Sonntag gestartet, lag –2 nach 14 Löchern für den Tag und schloss dann mit Bogey, Doppelbogey, Par und Bogey ab. Am Ende wurde es der geteilte dritte Platz für Day. (Photo by Getty Images)

Auch in der Weltrangliste geht es weiter aufwärts; nach Rory McIlroy ist Johnson nun auch am zweifachen Majorsieger Jordan Spieth vorbeigezogen und hat auf Platz 2 nur noch den Australier Jason Day vor sich. Dustin Johnson hat insgesamt drei WGC-Turniere in seiner Karriere gewonnen und rangiert damit in der ewigen Rangliste auf dem mit Geoff Ogilvy (Australien) geteilten zweiten Rang; nur Tiger Woods hat mehr WGC-Titel errungen, sage und schreibe 18!

 

WGC-Bridgestone Invitational

Auch Jordan Spieth wurde Dritter. Er spielte am Finaltag auf dem anspruchsvollen Course des Firestone Country Club (Par 70) eine 67er-Runde und beendete das Turnier mit drei Schlägen unter Platzstandard. Platz 2 in der Weltrangliste verliert Spieth jedoch an Sieger Dustin Johnson. (Photo/Getty Images)

Als Gründe für seine enorm starke Form nennt Dustin Johnson vor allem zwei Gründe: Zum einen die gesteigerte Genauigkeit vom Tee. Mit dem Driver spielt er immer öfter einen leichten Fade, der ihm mehr Kontrolle über den Ball verleiht. „Vor ein paar Jahren noch, hätte ich keinen Fade schlagen können, selbst wenn es um mein Leben gegangen wäre“, sagt Johnson. „Meine Fehlschläge mit dem Draw wurden viel härter bestraft, mit dem Fade bleibe ich im Spiel.“

Der andere Grund für Johnsons Hochform: Sein einjähriger Sohn Tatum. „Er ist das Wichstigste in meinem Leben. Ob ich ein gutes oder schlechte Ergebniis reinbringe, wenn ich ihn sehe, ist das total egal,“ schwärmt Vater Dustin, der das Wochenende in Ohio mit seinem Sohn allein verbrachte, nachdem Mama Paulina Gretzky am Freitag schon abgereist war. „Wir haben uns einfach eine richtig gute Zeit miteinander gemacht“, sagt Johnson.

Für die British Open nächste Woche im schottischen Troon ist DJ in dieser bestechenden Form mein Top-Favorit im Kampf um den Claret Jug.

Video: Highlight vom Finaltag beim WGC-Bridgestone Invitational