Eine leichte Brise, angenehme Temperaturen. Die Bedingungen für die erste Masters-Runde im Augusta National GC hätten nicht besser sein können. Der Platz präsentierte sich knüppelhart (die kommenden drei Tage soll es noch deutlich herausfordernder werden, da man mit Temperaturen von knapp 30 Grad rechnet) und es war ein Kampf um jeden Schlag. Shane Lowry: „Wenn es jetzt heiß wird und trocken, ich denke, es wird eines der härtesten Masters‘ seit langem.“
Im Blickpunkt stand nach seinem Erfolg 2025 Rory McIlroy. Der 36-Jährige spielte nach einem verhaltenem Beginn stark auf und liegt mit 5 unter Par gemeinsam mit Sam Burns in Führung. „Ein gelungener Auftakt, ich bin an Tee 1 recht nervös gewesen, ich meine es ist das erste Major des Jahres und das Masters. Wenn es da nicht gekribbelt hätte, wäre es ein schlechtes Zeichen gewesen,“ so McIlroy. Zu Wochenbeginn meinte er, dass er mit Green Jacket 2025 und dem damit verbundenen Grand Slam am Gipfel angekommen sei. Dennoch findet er, dass es noch andere Berge zu bezwingen gebe. Beispielsweise würde er mit einem Masters-Sieg erst der vierte Profi sein, dem die Titelverteidigung gelingen könnte. „Das hatte ich im Vorfeld so gar nicht auf dem Radar.“
Er wird diese Möglichkeit auch nicht in seine Gedankenwelt aufnehmen, schließlich sind noch drei Runden zu spielen und das Feld ist eng zusammen.
Ablenkung
Der Druck bei einem Major ist unverhältnismäßig höher als bei einem normalen Turnier. Also heißt es nach der Runde ablenken. Rory McIlroy bereitete sich 2025 auf die Finalrunde mit Tochter Poppy vor. Gemeinsam mit ihr und Ehefrau Erica schauten sie sich Zootopia an. In diesem Jahr zog es die Familie vor Runde eins ins Kino zu Zootopia II. Nicht genug, „Erica und ich sehen uns zudem Love Story John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette an,“ so der amtierende Masters Champion.
Und Scottie Scheffler?
Die Nummer eins der Welt kam als Sechster ins Clubhaus, haderte allerdings häufig mit seinen Schlägen. Justin Rose, der 2025 im Stechen gegen McIlroy unterlag ist ebenso auf Rang 6. Der Österreicher Sepp Straka liegt nach einem soliden Auftritt mit 1 über Par auf dem 33. Platz.
Was machten die LIV-Stars?
Am besten kam Sergio Garcia ins Turnier. Der Masters-Sieger von 2017 ist geteilter 15, Dustin Johnson (Gewinner 2020) folgt auf dem 33. Die Topstars von LIV erwischten einen rabenschwarzen Auftakt. Ob eines Bunker-Fiaskos an der 11 (es wurde eine 7 an dem Par 4) ging’s bei Bryson DeChambeau dahin – T56. Und Jon Rahm war nach seiner 78 (T73) vollends bedient.
Hier geht’s zum Leaderboard:
PS: 16 Profis haben in Runde eins unter Par gespielt.
