Was für ein Tag für deutsche Golffans! Während Leonie Harm und die deutschen Damen das Leaderboard des Amundi German Masters dominieren, spielen sich Martin Kaymer und Stephan Jäger bei der PGA Championship ganz nach vorne.
Jäger lag bereits nach sechs gespielten Bahnen bei vier Schlägen unter Par und brachte dann auf den deutlich schwereren Back Nine einen Score von drei unter Par ins Clubhaus.
Die noch größere Überraschung offenbarte sich dann im Laufe des Abends: Martin Kaymer, PGA Champion von 2010 in Whistling Straits, erwischte nach langer Zeit mal wieder einen Sahnetag. Die jahrelang von Verletzungen geplagte ehemalige Nummer 1 der Welt platziert sich im Führungsseptett – zusammen mit Aldrich Potgieter (RSA), Min Woo Lee (AUS), Rio Hisatsune (JPN), Alex Smalley (USA), Stephan Jäger und dem Weltranglistenersten Scottie Scheffler (USA).
Schmid mischt mit
Auch der Regensburger Matti Schmid zeigte in Pennsylvania wieder einmal, dass er sich auf großer Bühne wohlfühlt. Mit Schmid sind alle drei deutschen Teilnehmer in den Top 15 für den Donnerstag.
Zwei Strafschläge – Higgo zu spät am Tee
Bitterer Start für Garrick Higgo: Der Südafrikaner verspätete sich um etwa eine Minute zu seiner Startzeit. Laut Regelbuch zieht das eine Strafe von zwei Schlägen nach sich. Unpünktlichkeit wird im Golf eben mit aller Härte geahndet. Dennoch beendete der 27-Jährige als einer von 33 Spielern unter Par (-1).
Snap-Hook-Smith beim Mediacenter
Autsch! Beim Stand von zwei unter Par passierte dem Open-Champion von 2022 ein Missgeschick, das wir Amateure nur zu gut kennen: Aus dem anvisierten Draw wurde ein Snap-Hook, und der Ball verabschiedete sich in Richtung des Medienzentrums neben dem Fairway der 18. Spielbahn. Smith rettete sich mit einem flachen Schlag zurück aufs Fairway und notierte am Ende ein dankbares Bogey.
DeChambeau und McIlroy mit Fehlstart in die PGA Championship 2026
Es war ein rabenschwarzer Tag für Bryson DeChambeau in Pennsylvania. Wie schon am ersten Tag des Masters wollte für den eigentlichen Top-Favoriten nahezu nichts funktionieren. Ein weiteres Mal muss der „Professor“ also an Tag 2 zulegen und versuchen, sich von einem Zwischenstand von +6 zurückzukämpfen.
Auch für den Masters-Sieger lief es zunächst schleppend. Rory McIlroy, der sich in der Vorbereitung auf die PGA Championship noch über Blasen an den Füßen beklagt hatte, beendete seine Auftaktrunde bei drei über Par.
In seinem Statement nach der Runde sprach Rory enttäuscht von seinem Driver: »Ich haue meinen Ball nach rechts, und am nächsten Loch versuche ich, etwas zu verändern, überkorrigiere – und haue den Ball dann nach links.«
Wiesberger und Straka
Die beiden Österreicher im Feld hatten zum Auftakt der PGA Championship etwas zu kämpfen: Bernd Wiesberger liegt mit einem Schlag über Par auf dem geteilten 49. Platz, Sepp Straka mit drei Schlägen über Par auf Rang 95.
Block bester Professional im Feld der PGA Championship
Und wieder hat es der mittlerweile zum Publikumsliebling avancierte Michael Block ins Feld der PGA Championship geschafft – und wieder ist er der beste Club-Professional im Feld. Mit einer grundsoliden Par-Runde belegt »Blocki« den 34. Rang und kämpft damit um den Einzug ins Wochenende.
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