Von 15 Spielerinnen schaffen es zehn ins Wochenende. Esther Henseleit spielt sich an Tag zwei des Amundi German Masters powered by VcG 2026 mit einer 71 (insgesamt -9) an die Spitze des Leaderboards.
Deutsches Trio auf Rang drei
Alexandra Försterling, Chiara Noja und Leonie Harm, (alle -6) starten von Postion drei ebenfalls mit guten Aussichten ins Wochenende. Leonie Harm hatte am Vortag in Runde eins des Amundi German Masters powered by VcG noch Golf vom anderen Stern gezeigt (Platzrekord mit 65 Schlägen) und sicherte sich dank starker Putts noch eine 75.
Auf Position sieben und einen Schlag dahinter dem deutschen Trio folgt unter anderem Helen Briem bei fünf unter Par. Auf Position zwei platziert sich Sara Kouskova mit einer sehr starken 66.
Leader in the clubhouse: Esther Henseleit
Top-Favoritin Esther Henseleit brachte bei herausfordernden Bedingungen eine 71 ins Clubhaus und schaffte somit eine gute Ausgangsposition für ihr großes Ziel: den dritten LET-Sieg ihrer Karriere, den ersten in Deutschland. »Heute war es ein bisschen ein Auf und Ab. Ich habe wahrscheinlich ein paar Schläge liegen lassen, aber insgesamt habe ich wirklich gut gespielt. Aufgrund des Windes war es definitiv schwieriger als gestern, daher bin ich mit der Runde sehr zufrieden.«
Esther Henseleit möchte den Heimsieg
Henseleit war mit hohen Ansprüchen ins einzige Heimturnier gestartet. Die 27-Jährige will den Heimsieg, als zweite Deutsche nach Alexandra Försterling, die 2024 das Amundi German Masters powered by VcG gewonnen hatte. »Hätte man mir vor der Woche gesagt, dass ich diesen Score erreichen und in Führung liegen würde, hätte ich das sofort genommen.«
Fans sind eine tolle Unterstützung
Bei reichlich Sonnenschein verfolgten wie auch 2025 viele Fans die Spielerinnen. »Es ist wirklich schön, so viele Zuschauer zu sehen«, freute sich Henseleit. »Ehrlich gesagt, waren es sogar mehr, als ich erwartet hatte. Vor allem auf den ersten Löchern waren viele Leute, die wahrscheinlich schon früh gekommen sind und dann noch ein paar Löcher mit mir mitgegangen sind. Das ist schon eine tolle Unterstützung.«
Heimvorteil ist spürbar
Dass sie und ihre deutschen Kolleginnen davon profitieren, ist für Henseleit klar. »Den Heimvorteil merkt man auf jeden Fall. Die Zuschauermenge ist größer als bei vielen anderen Turnieren und es macht einfach Spaß, hier vor heimischem Publikum zu spielen.« Ein Ergebnis dieses Vorteils ist eine beeindruckende Präsenz deutscher Top-Golferinnen auf dem Leaderboard. »Es ist schön zu sehen, dass so viele deutsche Spielerinnen vorne mit dabei sind«, sagt Henseleit. »Wir sind quasi zusammen aufgewachsen, kennen uns seit vielen Jahren und wurden alle vom Golf Team Germany unterstützt. Deshalb ist es etwas Besonderes, dass so viele von uns hier in Deutschland vorne mitspielen.« Aus deutscher Sicht erreichten neben Henseleit, Noja, Harm, Försterling und Briem auch Laura Fünfstück (-4, T13), Sophie Witt (-1, T30), Celina Sattelkau (-1, T30), Sophie Hausmann (+2, T56) und Verena Gimmy (+2, T56) das Wochenende. Das ganze Leaderboard gibt es hier.
