Mexikaner Ancer in Führung – Woods auf Platz 16 verbessert

Liegt vorn: Abraham Ancer

Norton (SID) – Abraham Ancer peilt beim zweiten Finalturnier um den FedEx Cup in Norton/Massachusetts als erster mexikanischer Golfer seit 40 Jahren einen Titel auf der US-Tour an. Der 27-Jährige spielte auf der dritten Runde eine 65 und übernahm im Gesamtklassement mit einem Schlag Vorsprung die Führung vor Tyrrell Hatton (England) und Bryson DeChambeau (USA). 

Ancer, geboren in McAllen/Texas und aufgewachsen in Reynosa/Mexiko, wäre der erste mexikanische Turniersieger seit Victor Regalado, der 1978 die Quad Cities Open in Silvis/Illinois gewonnen hatte.

Superstar Tiger Woods verbesserte sich mit einer 68 vom 21. auf den geteilten 16. Platz. Die beste Runde des Tages gelang seinem Landsmann DeChambeau, der eine 63 spielte und nun ebenso wie Woods ein Anwärter für eine Ryder-Cup-Wildcard ist. 

US-Kapitän Jim Furyk wird die ersten drei der vier „Freikarten“ nach dem Turnier in Norton verteilen. Die letzte will Furyk am 9. September nach Station drei in Newtown Square/Pennsylvania vergeben. Das Finale der besten 30 Spieler der Gesamtwertung findet vom 20. bis 23. September in Atlanta statt.

Allgemein wird damit gerechnet, dass Tiger Woods vor den Toren von Paris mit von der Partie sein wird, wenn die Amerikaner ihren 2016 zurückeroberten Titel erfolgreich verteidigen wollen. Sollte dem nicht so sein, wäre er allerdings als Vizekapitän auf jeden Fall an Bord. Doch das ist für Woods nur die ungeliebte zweite Option. „Ich will eine Wildcard, will Teil des Teams sein“, hatte Woods betont.