Curacao: Das karibische Golfparadies

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Die Schatzinsel Curacao

Das C der ABC-Inseln hat außer viel Sonne, Traumstränden und dem berühmten blauen Likör einen weiteren Schatz: Wie wäre es mit zwei wunderbaren Golfplätzen?

Viele verbinden die Karibikinsel mit Blue Curacao, dem mit Bitterorangen aromatisierten blauen Likör. Den gibt es natürlich, aber der Name stammt eigentlich vom portugiesischen Wort für Herz und verdankt ihn dem Ruf als »Insel der Heilung«. Wer reif für die Insel ist, der wird hier definitiv geheilt.

Curaçao ist ein absolutes Traumreiseziel und liefert sämtliche Klischees, die man sich unter einem Karibikurlaub vorstellt: Kristallklares, türkisfarbenes Meer, weiße Sandstrände in unzähligen kleinen Buchten, köstliche Meeresfrüchte, traumhafte Tauchreviere und dazu den Flair vergangener Kolonial-Tage.

Curaçao liegt 60 Kilometer nördlich von Venezuela. Mit Aruba und Bonaire bildet Curaçao die Gruppe der ABC-Inseln. Mit einer Fläche von 444 Quadratkilometern ist die C-Insel das größte Eiland der Gruppe in den südlichen Kleinen Antillen. Von den Niederländischen Antillen ist Curaçao wohl die niederländischste. Die Hauptstadt heißt Willemstad und Landeswährung ist der Antillen-Gulden. Amtssprachen sind Niederländisch und Papiamentu, ein kreolischer Mix mit spanischen, portugiesischen, niederländischen sowie englischen Einflüssen.

Karibische Lebensfreude und niederländische Kultur

Der Mix aus karibischer Lebensfreude und niederländischer Kultur verleiht Curaçao seinen ganz eigenen Charakter und unwiderstehlichen Charme. Glasklares Wasser und das reiche maritime Leben rund um farbenprächtige Korallenriffe machen Curaçao zu einer Top-Destination dementsprechend auch für Taucher.

Unbedingt einen Besuch wert ist Curaçaos Hauptstadt Willemstad. Sie liegt an der Südwestküste und verfügt über einen großen und tiefen natürlichen Hafen. Nahezu die gesamte Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe mit gepflasterten Plätzen, engen Gassen, Kolonialbauten und die berühmten, in allen Bonbonfarben – Pink, Türkis, Vanillegelb, Azurblau – leuchtenden Fassaden, die Willemstad zum beliebten Postkartenmotiv machen. Einzigartig ist die 168 Meter lange Koningin Emmabrug, eine schwimmende Pontonbrücke, die zur Seite geschwenkt werden kann, wenn ein Kreuzfahrtschiff in den Hafen der Sint Annabaai einläuft. Wenn man über die malerische Queen Emma Pontoon Bridge auch bekannt als Swinging Old Lady geht auf die andere Seite von Willemstad, genannt Otrobanda, blickt man zurück auf die Handelskade, den farbenfrohen Streifen niederländischer Kolonialgebäude, die Curaçaos klassische Postkartenaufnahme bieten.

Apropos Postkarte: Die schönsten Strände auf Curaçao befinden sich am nordwestlichen Ende in Sabana Westpunt. Grote Knip (auch Kenepa genannt) ist der vielleicht landschaftlich der schönste und ruhigste Strand der Insel, mit hellem, blauem Wasser in der Farbe des Likörs.

Von der Farm zum Resort

Die ersten Bewohner waren Arawak-Indianer, Jahrhunderte später kamen Siedler aus Übersee und es entstanden Plantagen. Aus diesen Farmen der Kolonialzeit entstanden Jahrhunderte später dann kleine Urlauber-Paradiese. Aus der Santa Barbara Plantation entwickelte sich ein modernes Golf & Beach Resort. Es verbindet karibisches Flair in naturbelassener Umgebung mit feiner Eleganz auf international gehobenem Standard. Eingebettet in der elf Hektar großen Plantation liegt das Resort direkt am Meer in einem der landschaftlich reizvollsten Teile der Insel Curacao. Neben einem Hotel mit 350 Zimmern, Yachthäfen, einer Wohnanlage, einem paradiesischen Privatstrand mit malerischer Schwimmlagune, Relax-Pool, Spa, zahlreichen Restaurants und dem wunderschön am Meer gelegenen Lokal Boca 19 wird Golf hier groß geschrieben und dank des Platz-Designs von Pete Dye fast zu einer Kunstform erhoben.

»Es ist das Ambiente, das Old Quarry so speziell macht. Erst siehst du die Karibik, dann die Bucht und die Boote, dann den großen Tafelberg. Das Land ist unglaublich, die  Konturen, die Aussichten, der ganze Rahmen. Hier hat die Topografie genug zu bieten, man braucht sie überhaupt nicht verändern«, sagt Dye, der den Platz Old Quarry vor gut zehn Jahren entwarf. Das Hotel hat leider noch bis Sommer 2021 geschlossen, doch die Golfplätze auf Curaçao sind geöffnet und die Insel bietet zahlreiche andere Unterkünften vom kleinen Apartment bis hin zur Luxusvilla.

Der zweite Golfplatz liegt in der ehemaligen  Blaauw Plantation, westlich von Willemstad. Das Blue Bay Golf and Beach Resort entstand in den 1990er-Jahren, als der US-Architekt Rocky Roquemore einen Teil der Farm in einen 18-Löcher-Platz verwandelte. Das Herzstück des 300 Hektar umfassenden Golfgeländes liegt direkt an der Südküste Curaçaos und stellt ein golferische Herausforderung dar. Zum Blue Bay Resort gehören zweistöckige Miet-Bungalows und für Gäste ist ein Greenfee sogar täglich inklusive.

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Golfen auf Curacao: Die Plätze

Old Quarry Golf Course

Old Quarry Golf Course

Santa Barbara Plantation

santabarbaraplantation.com

Traumhaft schöne Bahnen, teils direkt am Meer, und ein Layout für alle Spielstärken – das war die Prämisse für Star-Designer Pete Dye, der den Par-72-Platz vor gut zehn Jahren entwarf. Dye sprach dabei von den drei Gesichtern des Parcours: Die karibische See, der Tafelberg und das spanische Wasser. Die sportliche Herausforderung wird dabei nicht übertrieben. Die Fairways sind breit und die Grüns relativ leicht anzuspielen. Man kennt das von Jamaika oder den Bahamas, dort baut man die Resort-Plätze hauptsächlich so, dass man Spaß hat. Und den hat man auf Old Quarry definitiv. Schon die ersten drei Löcher entlang der Karibikküste lassen das Herz aufgehen. Danach geht es mit Blick auf den Tafelberg ins Landesinnere. Nach Bahn 9 zieht sich der Parcours dann an Wohnanlagen und Häfen entlang, bevor es wieder Richtung Meer geht. Zum Resort gehört zudem noch ein 9-Löcher-Kurs.

Blue Bay Golf Course

Blue Bay Golf

Landhuis Blauw z/n, Curaçao

bluebay-curacao.com

Blue Bay ist zwar nicht so bekannt wie Old Quarry, aber durch seine Wasserhindernisse vor allem für Spieler mit hohem Handicap eine ernstzunehmende Herausforderung. Sei es das Meerwasser, die Seen oder die Lagunen, die entlang der gewellten Fairways auftauchen. Die Fairways sind zwar breit genug, aber wenn Wind dazu kommt, und das ist häufig der Fall, wird es spannend, und man sollte als Vorsichtsmaßnahme lieber ein paar Bälle mehr im Bag haben. Für viele ist Loch 6 ein Par 3 das Signature Hole und man versteht gleich warum.

Von einem erhöhten Abschlag muss der Schlag über eine Bucht carry auf dem Grün landen: Hit and hope lautet die Devise. Eine drei auf der Scorekarte fühlt sich hier wie ein Birdie an. Aber selbst ein Bogey ist allein wegen der schönen Aussicht zu verkraften. Auch die Löcher 4,5, 17 und 18 bieten einen herrlichen Bick aufs Meer. Blue Bay ist auch für Nichthotelgäste offen.

Reise-Infos: Curacao

Die ABC-Inseln liegen außerhalb des Hurrikan-Gürtels und werden nur selten von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. Gleichzeitig erhält Curaçao wenig Niederschlag – das heiße, aber trockene Klima wird trotz ganzjährig hoher Temperaturen als angenehm empfunden. In Coronazeiten sind die Flugverbindungen eher spärlich, doch die holländische Airline KLM fliegt Curacao an.

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