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PGA Chamionship 2026: Schmid träumt vom ganz großen Wurf

Mit einer 65 spielt sich Matti Schmid bei der PGA Championship in die Finalgruppe – und geht mit Chancen auf den Major-Titel ins Finale.

Matti Schmid bei der PGA Championship 2026
Matti Schmid bei der PGA Championship 2026

Noch nie war das Feld vor einer Schlussrunde der PGA Championship so eng zusammen. Alex Smalley geht beim zweiten Major des Jahres im Aronimink Golf Club mit sechs unter Par als Führender in den Sonntag. Dahinter liegen gleich 21 Spieler maximal vier Schläge zurück, insgesamt haben sogar 30 Profis bei fünf Schlägen Rückstand oder weniger noch realistische Titelchancen.

Das Leaderboard ist dabei hochkarätig besetzt: Ludvig Åberg, Xander Schauffele, Rory McIlroy, Jon Rahm, Justin Rose und Scottie Scheffler mischen weiterhin vorne mit. »So etwas habe ich noch nie gesehen«, staunte Åberg. Schauffele ergänzte: »Das Turnier ist offen für alle.«

Schmid Zweiter vor dem Finale

Völlig unerwartet gehören auch Matti Schmid, Martin Kaymer und Stephan Jäger zu den Spielern, die sich noch Hoffnungen auf den Titel machen dürfen. Allen voran Schmid steht am Sonntag besonders im Fokus: Nach seiner starken 65 (-5) verbesserte sich der Bayer auf den geteilten zweiten Rang (-4) und wird gemeinsam mit Smalley in der Finalgruppe starten.

Der 28-Jährige überzeugte vor allem mit deutlich verbessertem Spiel vom Tee und sprach anschließend von seiner bislang besten Leistung der Woche mit dem Driver. Auch auf den Grüns habe er sich wesentlich wohler gefühlt als an den ersten beiden Tagen. »Insgesamt geht es definitiv in die richtige Richtung«, erklärte Schmid nach seiner Runde.

»Insgesamt geht es definitiv in die richtige Richtung«

Matti Schmid

Fokus auf die beste Version

Dass er im dicht gedrängten Leaderboard zwischenzeitlich selbst die Führung teilte, bekam der Oberpfälzer nur am Rande mit. »Ich muss mich einfach darauf fokussieren, morgen wieder die beste Version meiner selbst zu sein«, sagte Schmid mit Blick auf die Schlussrunde eines außergewöhnlich engen Major-Turniers.

Auch Martin Kaymer überzeugte am Moving Day und kletterte mit einer 66 (-4) auf den geteilten elften Rang bei insgesamt zwei unter Par. Der PGA-Champion von 2010 hat damit ebenfalls nur vier Schläge Rückstand auf Spitzenreiter Smalley.

Stephan Jäger hatte am Nachmittag in einer der letzten Gruppen dagegen mit immer schwieriger werdenden Bedingungen zu kämpfen. Der Wind nahm im Verlauf der Runde spürbar zu, was sich auch auf der Scorekarte bemerkbar machte. Nach einer 73 (+3) fiel der 34-Jährige auf den geteilten 31. Rang bei Even Par zurück.