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PGA Championship 2026: Aaron Rai puttet sich zum Major-Titel

Aaron Rai (ENG) gewinnt die PGA Championship und damit seinen zweiten Titel auf der PGA Tour. Matti Schmid spielt im Schlussflight und wird geteilter Vierter. Auch Martin Kaymer und Stephan Jäger zeigen starke Leistungen.

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NEWTOWN, PENNSYLVANIA - MAY 17: Aaron Rai of England walks the 18th green during the final round of the PGA Championship at Aronimink Golf Club on May 17, 2026 in Newtown, Pennsylvania. (Photo by Michael Reaves/Getty Images)
Aaron Rai auf dem 18. Grün des Aronimink Golf Club - PGA Championship 2026

Aaron Rai gewinnt die PGA Championship 2026

Was für eine PGA Championship! In einem packenden Finale im Aronimink Golf Club übernahm der Engländer Aaron Rai ab Spielbahn 9 das Ruder. Der 31-Jährige legte mit einer 65 (-5) eine überragende Schlussrunde hin. Das Highlight des Tages war ein 20-Meter-Putt zum Birdie auf der 17. Spielbahn, der letztlich den Sieg so gut wie besiegelte. Es ist der zweite Titel für Rai auf der PGA Tour.

Rund 3,7 Millionen US-Dollar gehen an den Gewinner. Außerdem erhält er eine lebenslange Spielberechtigung für die PGA Championship und ein Ticket für alle Majors der nächsten fünf Jahre.

Rai ist der erste europäische Sieger seit Rory McIlroy 2014.

Jon Rahm und Alex Smalley teilen sich den zweiten Platz. Rund 1,8 Millionen US-Dollar gehen auf ihr Konto.

Schmid sensationell!

Das erste Mal seit der US Open 2014 spielt ein deutscher Profi im letzten Flight eines Major-Turniers. Matti Schmid aus Regensburg arbeitete sich hervorragend durch das Feld. Eine 65 (-5) am Moving Day katapultierte Schmid bis auf den zweiten Platz nach vorne. Nur sein Freund und Spielpartner bei der Zurich Classic of New Orleans 2024, Alex Smalley, war zwei Schläge besser als die Verfolger. Insgesamt gingen 22 Spieler mit höchstens drei Schlägen Abstand zur Spitze auf auf die Runde.

Schmid darf sich über sein bestes Major-Ergebnis freuen. Mit dem geteilten vierten Platz (69, -1) qualifiziert er sich für das Masters 2027! Etwa 800.000 US-Dollar Preisgeld erhalten Schmid, Ludvig Åberg und Justin Thomas.

Jäger erzielt bestes Major-Ergebnis

Es war auch sein bislang bestes Major-Turnier. Stephan Jäger überzeugte bei der PGA Championship auf ganzer Linie. Mit viel Geduld und Konstanz spielte sich Jäger zu seiner ersten Top-20-Platzierung bei einem der großen Turniere.

In der zweiten Runde der diesjährigen PGA Championship gelang Jäger Erstaunliches: Der Münchner beendete die Runde mit 18 Pars. Es war das erste Mal seit 15 Jahren, dass das jemand bei einer PGA Championship geschafft hat.

Scheffler und der Putter

Die Nummer eins der Welt hatte über das gesamte Turnier mit einem altbekannten Problem zu kämpfen: Der Putter wollte einfach nicht warm werden, und Scheffler verschob mehrfach kurze und machbare Putts. Dennoch ist es für ihn das siebte Major in Folge in den Top 15.

Der Masters-Sieger McIlroy landete auf Platz 7.

Kaymer solide

Es fühlte sich kurz an wie 2014. Martin Kaymer beendete die Donnerstagsrunde auf dem geteilten ersten Platz, bevor ihm der Wind am Freitag zu schaffen machte. Endlich verletzungsfrei zeigte der zweimalige Major-Sieger, was er immer noch kann. Durch eine 73 (+3) am Sonntag wurde es Platz 35.

Smith scrambled sich zu Rang 7

Cameron Smith brachte sich am Sonntag mehrmals mit Ausflügen ins Rough und in die Bunker in die Bredouille. Trotz der immer wieder verschwindenden Abschläge schaffte es der Australier zu einer 68 (-2) und damit auf den 7. Platz. Zuvor hatte Smith bei den letzten sechs Majors jeweils den Cut verpasst.

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