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Ladies German Challenge im Bergisch Land: Schwedin Svedenskiold gewinnt bei deutscher Premiere – Tauber in den Top 5

Die LET Access Series ist zurück in Deutschland – und die Premiere der Ladies German Challenge powered by VcG hat direkt für starke Schlagzeilen gesorgt. Im Golf-Club Bergisch Land sicherte sich die Schwedin Moa Svedenskiold ihren ersten Titel als Profi. Aus deutscher Sicht überzeugten vor allem die zuletzt siegreiche Hanna Tauber mit Platz fünf sowie die Hamburger Amateurin Susanne Brenske, die als geteilte 14. glänzte.

Moa Svedenskiold (SWE) gewinnt die Ladies German Challenge powered by VcG im GC Bergisch Land. (Foto: Stebl)

Mit der Ladies German Challenge powered by VcG fand vom 19. bis 21. Juni im Golf-Club Bergisch Land in Wuppertal erstmals ein Turnier dieses Namens auf deutschem Boden statt. Gleichzeitig kehrte die LET Access Series (LETAS) nach sieben Jahren Pause wieder nach Deutschland zurück. Das mit 70.000 Euro dotierte Event war das einzige deutsche Turnier der LETAS-Saison.

Den Premierensieg sicherte sich die Schwedin Moa Svedenskiold. Die 22-Jährige gewann mit insgesamt neun unter Par und feierte damit bereits ihren ersten Titel als Profi – nur eine Woche nach Rang drei bei ihrem vorherigen LETAS-Start. Zwei Schläge dahinter teilten sich die Engländerin Bel Wardle und die Französin Lauren Holmey Rang zwei.

Ladies German Challenge Bergisch Land: Tauber erneut stark

Aus deutscher Sicht stand vor allem Hanna Tauber im Fokus. Die Spielerin des gastgebenden GC Bergisch Land hatte nach den ersten beiden Runden jeweils die Führung inne und durfte bei ihrem Heimspiel lange vom Titel träumen. Nach einer schwierigeren Schlussrunde belegte die 21-Jährige mit vier unter Par den geteilten fünften Rang.

Bemerkenswert: Erst Ende Mai hatte Tauber in Österreich ihren ersten Sieg auf der LET Access Series gefeiert und bestätigte nun ihre starke Form mit dem nächsten Spitzenergebnis.

»Natürlich hatte ich am Ende etwas mehr Druck, den ich mir selbst gemacht habe, das ist normal«, sagte Tauber nach der Finalrunde. »Manchmal geht man besser damit um, manchmal schlechter. Insgesamt war es aber super in dieser Woche. Was hier organisatorisch aufgefahren wurde, ist wirklich fantastisch. Der Platz war in einem super Zustand. Und es war unvergesslich, wie viele Menschen hier waren, das war wirklich ein schönes Gefühl.«

Mit dem Ergebnis verbesserte sich Tauber auf Rang vier der LETAS Order of Merit.

Tauber und Brenske beste Deutsche

Neben Tauber überzeugte vor allem die Hamburger Amateurin Susanne Brenske. Sie spielte sich auf den geteilten 14. Platz und war damit zweitbeste Deutsche im Feld. Insgesamt waren 16 deutsche Spielerinnen gestartet, sechs erreichten den Cut.

Weitere deutsche Ergebnisse:

  • T31: Kimberley Sommer, Hannah Karg
  • T38: Mia Lena Hoffmann (Am.)
  • 41.: Chiara Horder

Svedenskiold zeigte sich nach ihrem Premierensieg emotional: »Es fühlt sich großartig an. Ich habe es noch gar nicht richtig realisiert, aber ich bin erleichtert und wirklich, wirklich glücklich, das hier mit engen Freunden zu feiern.«

Mit der erfolgreichen Premiere hat die Ladies German Challenge eine Lücke im deutschen Turnierkalender geschlossen und dem weiblichen Golf-Nachwuchs wieder eine internationale Bühne im eigenen Land geboten