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PGA-Tour-Finale: Matchplay ab 2028

Ab 2028 soll das Saisonfinale der PGA Tour ein weiteres Mal in einen neuen Modus übergehen. Dabei wird vor allem auf die Wünsche der Fans eingegangen, und auf ein Matchplay-Format zurückgegriffen.

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PGA Tour CEO Brian Rolapp in Atlanta vor der Tour Championship 2025
PGA Tour CEO Brian Rolapp in Atlanta vor der Tour Championship 2025

Bereits im Juni kündigte die PGA Tour an, dass sie ihr System ab 2028 neu ausrichten wird. Ein Ligasystem innerhalb der Tour soll eingeführt werden, wobei in Turnieren der ersten Liga, der Championship Series, 120 Spieler antreten werden und in der zweiten Liga, der Challenger Series, 144 Spieler. Mit einem Majorsieg soll innerhalb der Saison der Aufstieg in die Championship Series möglich sein. Daneben sind Auf- und Abstiege jedoch nur nach der Saison möglich.

Matchplay ab 2028

Vor der Tour Championship in dieser Woche verkündete PGA-Tour-CEO Brian Rolapp nun, dass auch das Saisonfinale einen neuen Modus erhalten soll. Bis jetzt wurde der Champion über die drei Play-off-Turniere auserkoren. Dabei fehlte jedoch bislang die Spannung eines Finals, und die Turniere erschienen wie jedes andere Turnier der normalen Saison.

Um das zu ändern, wird ab 2028 ein zweiwöchiges Matchplay-Format eingeführt, das dem einer Fußballweltmeisterschaft ähnelt.

Weiterhin wird es über die Saison hinweg in jedem Turnier FedExCup-Punkte zu sammeln geben. Die besten 32 Spieler am Ende der Saison qualifizieren sich dann für die Play-offs, in denen in acht Gruppen jeder Spieler im Matchplay-Format gegen die anderen Gruppenteilnehmer spielen wird.

Die besten zwei jeder Gruppe qualifizieren sich dann für die zweite Finalwoche auf einem anderen, wohl von der Tour bisher außer Acht gelassenen Kurs. Hier spielen die 16 verbleibenden Spieler dann in einem K.-o.-Runden-Format den Sieger aus.

Offene Fragen

Wie das Feld der Championship Series letztlich gefüllt wird, ist bleibt eine offene Frage, auf die es noch keine Antwort gibt. Major-Siege bringen derzeit Ausnahmeregelungen über mehrere Jahre hinweg mit sich. Es scheint wahrscheinlich, dass diese auch zukünftig eine mehrjährige Spielberechtigung sichern.

Auch andere Meilensteine, wie etwa die Zahl der Karrieresiege, könnten bei der Zusammensetzung des Feldes eine Rolle spielen. Das könnte sogar Tiger Woods einen Weg für einige Events ebnen.

Außerdem ungeklärt bleibt, wie im neuen System mit Aufsteigern aus der DP World Tour, der Korn Ferry Tour und der PGA Tour University umgegangen wird und wie die neu angekündigte Zusammenarbeit mit der Asian Tour aussehen wird. Ebenso offen bleibt, ob und wie die Herbstserie, die bislang einigen Spielern die Chance auf eine Verbesserung im FedExCup-Ranking gegeben hat, fortgeführt wird.

„Das haben wir noch nicht festgelegt. Wir arbeiten daran“, sagte Rolapp. „Ich denke, bei beiden Wegen spielt die gesamte Startberechtigung eine Rolle. Wir arbeiten derzeit intensiv daran, und wir werden das aller Voraussicht nach bis zur Vorstandssitzung am 15. September, geklärt haben.“

Abstieg aus der Challenger Series

Wie der Abstieg aus der zweitklassigen Challenger Series gehandhabt wird, bleibt ebenso noch offen. Eine Tourkarte für die Korn Ferry Tour oder DP World Tour erscheint dabei jedoch denkbar.

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