Deutscher Golf Award 2020

Golf Award 2020

Im Grand Hotel Seeschlösschen am Timmendorfer Strand feierten wir mit 120 Gästen aus der Golfbranche die Verleihung des Deutschen Golf Awards 2020. In insgesamt sieben Kategorien wurden die begehrten Trophäen verliehen und im Anschluss gemeinsam gefeiert. 

Insgesamt 120 Gäste fanden am Vorabend der Hansegolf den Weg ins Grand Hotel Seeschlösschen zur Verleihung des Deutschen Golf Awards 2020. Nach einer sehr anregenden Podiumsdiskussion mit Moritz Fürste luden wir, gemeinsam mit der Allianz und dem Grand Hotel Seeschlösschen, zum Galadinner und der Preisverleihung. Ausgezeichnet wurde in sieben Kategorien: Das Golfprodukt des Jahres, die Golffirma des Jahres, der Golfanlagenunternehmer des Jahres, Golfschule des Jahres, Golfplatz des Jahres, Special Award und der Lebenswerk Award.

Moritz Fürste (dritter von links) umrahmt von der Redaktion des GOLF MAGAZINs (Foto: Frank Molter).

Das Golfprodukt des Jahres

In der Kategorie Golfprodukt des Jahres wurden in diesem Jahr drei Produkte nominiert. Neben dem Odyssey StrokeLab Putter waren auch die TaylorMade TI P790 Eisen, sowie die XXIO Schlägerserie im Rennen um den Award.

  • Odyssey (Callaway) StrokeLab Putter
    neues Gewichtungssystem, Schaft kombiniert Grafit & Stahl, freies Gewicht nach Kopf- und Griff-Ende verteilt, mehr Stabilität… top auf Tour, top in sales!
  • TaylorMade P790 Ti Eisen
    Titan-Eisen mit Schaumfüllung, sehr aufwendig zu produzieren, leider auch sehr teuer. Ultraleichter Urethanschaum Schlägerkopf. Niedriges Wolframgewicht sorgt für einen geringeren Schwerpunkt und einen höheren Start
  • XXIO Prime (Srixon/Cleveland) Schlägerserie
    so leicht und weich, wie es für die allermeisten Senioren/Seniorinnen tatsächlich sein muss. Fokus auf maximaler Fehlertoleranz.Am Ende setzte sich der durch die Jury gewählte Odyssey StrokeLab Putter gegen seine Konkurrenten durch.

Gewonnen hat Odyssey (Callaway) StrokeLab Putter.

  • Stefan Quirmbach (Mitte) beim Gala Dinner des Deutschen Golf Awards 2020 (Foto: Frank Molter).

Golffirma des Jahres

Als Golffirma des Jahres waren Honma, Private Greens und BMW nominiert.

  • Honma
    Honma hat sich von der kleinen Luxusmanufaktur zu einem Qualitätshersteller mit breitem Angebot für alle Spielklassen und (fast) alle Budgets entwickelt. „Made in Sakata“ ist ein absolutes Gütesiegel: sehr viel Handarbeit und die beste Qualitätskontrolle in der Industrie. Wenn ein Schläger 26° Loft haben soll, dann hat er den auch, garantiert! Dokumentiert wurde das unter anderem durch den Wechsel von Weltklassespieler Justin Rose zu Honma, der mit dem neuen Material auch sehr schnell sein erstes Turnier gewonnen hat. Selten genug nach einem so umfassenden Materialwechsel und eine Auszeichnung für Honma.
  • Private Greens
    In den 20 Jahren ihres Bestehens hat die Firma aus Wildeshausen mehr als 1.000 Projekte realisiert. Die Spanne reicht von kleinen, privaten Übungsanlagen im heimischen Garten über professionelle Kunst-Grüns in der Allianz Golf Arena in St. Leon-Rot bis hin zum Nachbau einer kompletten Spielbahn des Porsche Courses auf der Hamburger Reeperbahn vor der Porsche European Open in Hamburg. Private Greens ist unter anderem auch offizieller Partner der PGA of Germany und Lieferant des DGV.
  • BMW
    BMW ist vom DOSB gerade zu einem der drei „spitzensportfreundlichsten Betriebe“ des Landes gewählt worden. Auch im deutschen Profi- und Amateur-Golfsport ist keine andere große Firma so lange und so verlässlich dabei. Die BMW International Open gibt es seit 1989, die Amateurserie BMW Golf Cup International begann sogar schon zwei Jahre früher. International richtet der Autobauer aus München die hochrangig besetzten BMW PGA Championship in Wentworth und die BMW Championship in den USA aus. Ganz neu ist die BMW Ladies Championship in Südkorea, die gerade ihre glanzvolle Premiere mit mehr als 70.000 Zuschauern feierte. Beim Ryder Cup ist BMW 2020 in den USA und 2022 in Italien der Worldwide Partner.

Hier konnte sich BMW, durch das besondere Engagement im Golfbereich als Gewinner überzeugen. BMW ist bereits seit vielen Jahren im Golfsport aktiv und ist unter anderem Titelsponsor der BMW International Open im Golfclub Eichenried.

Impressionen des Deutschen Golf Awards 2020 im Grand Hotel Seeschlösschen im Timmendorfer Strand (Foto: Frank Molter).

Golfanlagenunternehmer des Jahres

Die Nominierten in der Kategorie Golfanlagen Betreiber des Jahres waren Johannes Fülöp Golf & more Huckingen, Friedrich-Wilhelm Knust Golfanlagen Gleidingen & Rethmar Golf  und Alexander Freiherr von Spoercken Golf City Köln/München.

  • Alexander Freiherr von Spoercken – GolfCity Köln / GolfCity München
    Alexander Freiherr von Spoercken war von 1998 bis 2014 Vorsitzender des Bundesverbandes Golfanlagen, ist seit 2012 President European Golf Course Owners Association und seit 2003 Vorstandsvorsitzender der CLUBHAUS AG. Freiherr von Spoercken, unter anderem Gründer der Golf- und Hotelanlage Schloss Lüdersburg und Betreiber der Golfanlage Schloss Nippenburg, wurde vor allem für die Entwicklung des Produktes „GolfCity“ nominiert. Das moderne Metropolenkonzept ist die Antwort auf die Bedürfnisse zahlreicher Golf spielender Menschen, die einen schnellen und unkomplizierten Golfgenuss suchen. Ob Köln oder München, Berlin oder Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf – jede größere Stadt in Deutschland könnte eine GolfCity-Stadt werden. Wichtig ist nur, dass die Anlage nie weiter als 30 Minuten vom Stadtkern entfernt liegt und sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist. Mit der GolfCity Köln Pulheim und der GolfCity München Puchheim gibt es in Deutschland bereits zwei erfolgreich bestehende Anlagen. Die Philosophie der CLUBHAUS AG ist, möglichst vielen Menschen den Einstieg in den Golfsport zu erleichtern. Dazu gehört der Abbau bürokratischer Hürden, die Vereinfachung der Spielmöglichkeiten durch innovative Standortentwicklungen in Metropolen sowie die Individualisierung von Mitgliedschafts-Modellen. Alexander Freiherr von Spoercken hat in seiner langjährigen Tätigkeit im deutschen Golfbereich Grundlagen und Strukturen in der gesamten Branche geschaffen und diese richtungsweisend beeinflusst.
  • Friedrich-Wilhelm Knust – Golfanlage Gleidingen & Rethmar Golf
    Friedrich-Wilhelm Knust hatte bereits 1998 große Visionen, als er den 110 Hektar großen Golfplatz Gleidingen eröffnete, denn bereits ein Jahr später konnte er auch den von Arnold Palmer entwickelte Platz der Golfanlage Rethmar Golf Links eröffnen. Dabei war es gerade in Gleidingen sein Ziel alle Altersklassen anzusprechen und mit den drei 9-Loch Plätzen den Golfern eine große Flexibilität und Abwechslung zu bieten. Der Erfolg gab ihm Recht, als 2004 dann die Kapazitäten erweitert werden mussten und 2008 dann auch die Caddy- und Videohalle folgten um die Trainingsmöglichkeiten noch weiter auszubauen. 2013 ging er dann auch das ambitionierte Projekt der verkommenen Premiumgolfanlage in Rethmar an, welche er mit seinem Team wieder auf den aktuellen Topstandard hochzog. Seit 2014 werden die beiden Golfanlagen unter der Marke golf 51 zusammengeführt bzw. für die Mitglieder gleichermaßen zugänglich gemacht.
  • Johannes Fülöp – golf & more Huckingen
    Mit dem Konzept Golf & More waren Johannes Fülöp und sein Geschäftspartner Michael Luber schon früh der Meinung, dass dem Golfen das „elitäre“ Image genommen werden und vor allem der Spaßfaktor und die gemeinsame Zeit beim Golfen unters Volk gebracht werden müssen. Als Sie die Pacht für 75 Jahre übernahmen verzichteten sie auf die noch übliche Aufnahmegebühr. Die beiden studierten Sportökonomen übernahmen 2001 den Platz in einem miserablen Zustand und investierten viel Geld und Kraft in den Wiederaufbau, sodass 2003 bereits alle 18-Löcher in Topform bespielt werden konnten.

Der glückliche Gewinner in dieser Kategorie ist Alexander Freiherr von Spoercken mit der Golf City Köln/München.

Christian von Oven (Mitte mit Mikro) vom Grand Hotel Seeschlösschen Timmendorfer Strand neben Ilka Stephan (Allianz) und GOLF ;AGAZIN-Chefredakteur Detlef Hennies (Foto: Frank Molter).

Golfschule des Jahres

Für die Auszeichnung Golfschule des Jahres schafften es folgende Kandidaten auf das Treppchen:

  • Golfschule Eichenried (Patrick Wolferstätter)
    mit dem Konzept „Golfer´s World“. Ganzheitlicher Ansatz einer Golfschule. Individuell anpassbares Training je nach den Bedürfnissen, über Events, Fitting und Pro Shop bis hin zu Reisen und Ernährung inkl. Physio eine Komplettversorgung für den Golfer. Ein Golfschulenkonzept bis zum Ende gedacht.
  • Golfschule Rhein Sieg (Kai Klein)
    mit einem groß angelegten Gesundheitskonzept. Kai Klein hat im Golfclub Rhein Sieg ein sehr innovatives und (fast) einmaliges Golfschulkonzept umgesetzt. Seine Golfschule ist in technischer Hinsicht sehr hochwertig ausgestattet. Alle modernen Tools für die Analyse des Golfspiels wie Trackman, ZENIO, Scope Videoanalyse System usw.  sind vorhanden. Zudem aber wurde direkt am Golfplatz ein Gesundheitszentrum gebaut, das Novovital, das eng mit der Klein Golf Academie zusammenarbeitet. Die Kurse sind miteinander verknüpft, sodass der Golfer eine ganzheitliche Betreuung erhält.
  • Golfschule New Golf Club Neu-Ulm (u.a. mit Willi Hoffmann)
    mit einer großen Indoor-/Simulatoranlage. Spiel- und Trainingsmöglichkeiten über das gesamte Jahr verteilt und vor allem im Winter hervorragende Grundlage um dauerhaft im Training zu bleiben. Mit den Simulatoren kann weltweit auf einer Vielzahl an Plätzen gespielt werden. Die jeweils gesammelten Daten können zur Spiel/Schwunganalyse und weiteren Trainingszwecken verwendet werden.

Gewinnen konnte die Golfschule Eichenried mit Patrick Wolferstätter.

Der Golfplatz des Jahres

In dieser sehr begehrten Kategorie waren der Golfclub Budersand Sylt, der Golfclub St.Leon-Rot (Platz Leon) und der Hamburger Golfclub Falkenstein über eine Nominierung freuen. Am Ende setzte sich der Golfclub Budersand Sylt gegen seine Konkurrenten durch.

Special Award

Der Special Award wurde in diesem Jahr an ShortTrack Matchplay verliehen. Mit ihrem innovativen Konzept soll Golf schneller und zugänglicher gemacht werden. Denn: Golf ist zeitintensiv, langatmig und im Alltag fehlt der Wettkampfgedanke unter Freunden? Man spielt mehr gegen das eigene Handicap und den Platz – nicht aber gegen einen Gegner? Die zeitgemäße Antwort auf diese Kritikpunkte liefert Short Track Matchplay. Die von den beiden Tour-Professionals Christoph Günther und Marcel Haremza entwickelte Spielform ist eine junge und frische Erfolgsgeschichte im Golfsport: Seit Jahren erobert die Amateurserie die Greens in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Mit einer verkürzten Spieldauer von maximal neunzig Minuten und dank einer innovativen Sonderregel wird mit Short Track Matchplay Realität, worüber andere noch reden.

Lebenswerk Award

Der Lebenswerk Award ging an Marion Thannhäuser für ihr Lebenswerk und ihre Dienste für den deutschen und internationalen Golfsport.

Marion Thannhäsuer – Preisträgerin des Lebenswerk-Awards (Foto: Frank Molter).

Wir gratulieren allen Gewinnern und freuen uns bereits auf das nächste Jahr für den Deutschen Golf Award 2021.